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	<title>Katholische Kirche – Freiburg - Bistumsregionalleitung - Paroisses - Messes</title>
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		<title>Einsetzungsfeier der neuen Seelsorgenden in der Unteren Sense und in Düdingen-Bösingen/Laupen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Petra Perler]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Dec 2025 14:18:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Bistumsregionalleitung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Sonntag, 26. Oktober 2025, fand in der Kirche St. Josef von Nazareth in Schmitten die feierliche Einsetzung des neuen Seelsorgeteams der Seelsorgeeinheiten Düdingen-Bösingen/Laupen und Untere<br />
Sense statt.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-text-align-left">Zahlreiche Gläubige aus allen fünf beteiligten Pfarreien – Düdingen, Bösingen, Schmitten,<br>Wünnewil-Flamatt und Ueberstorf – nahmen an der festlichen Eucharistiefeier teil und füllten die Kirche<br>bis auf den letzten Platz.<br>Pünktlich um 17 Uhr begann die Feier mit einem feierlichen Einzug des Seelsorgeteams, das in weissen Alben von hinten in die Kirche einzog. Begleitet von Klängen des Pianos und der Band entstand eine würdevolle und zugleich lebendige Atmosphäre.</p>



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<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile" style="grid-template-columns:29% auto"><figure class="wp-block-media-text__media"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="768" height="1024" src="https://www.cath-fr.ch/app/uploads/Duedingen-2-768x1024.jpg" alt="" class="wp-image-61211 size-full" srcset="https://www.cath-fr.ch/app/uploads/Duedingen-2-768x1024.jpg 768w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/Duedingen-2-225x300.jpg 225w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/Duedingen-2-1152x1536.jpg 1152w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/Duedingen-2-1536x2048.jpg 1536w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/Duedingen-2-scaled.jpg 1920w" sizes="(max-width: 768px) 100vw, 768px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p><strong>Co-Leitung P. Paulin Monga und Rosmarie von Niederhäusern</strong><br>Die Feier wurde vom Dekan P. Ludovic Nobel, geleitet. Im Zentrum stand die Einsetzung von P. Paulin Monga, als Pfarrmoderator der Seelsorgeeinheit Düdingen-Bösingen/Laupen und Pfarradministrator der Seelsorgeeinheit Untere Sense. Ihm zur Seite steht Rosmarie Von Niederhäusern als Co-Leiterin. Gemeinsam mit den Mitgliedern des Seelsorgeteams übernehmen sie künftig die seelsorgerliche Verantwortung in den fünf Pfarreien.</p>
</div></div>
</div>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large is-resized"><img decoding="async" width="670" height="1024" src="https://www.cath-fr.ch/app/uploads/Duedingen-4-2-670x1024.jpg" alt="" class="wp-image-61231" style="width:260px" srcset="https://www.cath-fr.ch/app/uploads/Duedingen-4-2-670x1024.jpg 670w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/Duedingen-4-2-196x300.jpg 196w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/Duedingen-4-2-768x1174.jpg 768w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/Duedingen-4-2-1004x1536.jpg 1004w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/Duedingen-4-2-1339x2048.jpg 1339w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/Duedingen-4-2-scaled.jpg 1674w" sizes="(max-width: 670px) 100vw, 670px" /><figcaption class="wp-element-caption">Pfarrmoderator P. Paulin Monga (Mitte) mit Co-Leiterin Rosmarie von Niederhäusern (rechts).</figcaption></figure>
</div>


<p>Im Rahmen der Liturgie verlas die bischöfliche Beauftragte Isabella Senghor, die Ernennungsschreiben des Bischofs, und P. Ludovic Nobel überreichte P. Paulin das Evangeliar mit den Worten: «Der Heilige Geist gebe dir die Kraft, die dir anvertrauten Pfarreien durch die Verkündigung des Wortes Gottes aufzubauen und zu stärken.»</p>



<p><br>Nach dem feierlichen Bekenntnis und der Bereitschaftserklärung des Seelsorgeteams übernahm P. Paulin die Hauptzelebration. In seiner Predigt betonte er die Bedeutung des gemeinsamen Weges im Glauben und des Miteinanders über Pfarreigrenzen hinweg.</p>



<p><br>Die musikalische Gestaltung mit Band und Gemeinde trug zur festlichen Stimmung bei. Gemeinsam gesungene Lieder wie «Lobe den Herrn» und «Feuer des Herrn» verliehen der Feier besondere Ausdruckskraft.</p>



<div class="wp-block-group is-nowrap is-layout-flex wp-container-core-group-is-layout-ad2f72ca wp-block-group-is-layout-flex">
<p>Nach dem Schlusssegen zog das Seelsorgeteam, wiederum in festlicher Prozession, aus der Kirche aus. Anschliesssend waren alle Anwesenden zu einem reichhaltigen Apéro im Begegnungszentrum eingeladen. Bei Speis und Trank bot sich Gelegenheit zu Begegnungen und Gesprächen mit den neuen<br>Seelsorgerinnen und Seelsorgern. Viele nutzten die Gelegenheit, persönlich ihre Glückwünsche und guten Wünsche zu überbringen.</p>
</div>



<p>Wir wünschen der neu gewachsenen Seelsorgeeinheit für diesen Aufbruch und der neuen Verbundenheit,<br>ein starkes Fundament an gemeinsamen Glauben, tiefe Gemeinschaft und unterstützendes Engagement.</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright size-large"><img decoding="async" width="1024" height="793" src="https://www.cath-fr.ch/app/uploads/Duedingen-5-1-1024x793.jpg" alt="" class="wp-image-61225" srcset="https://www.cath-fr.ch/app/uploads/Duedingen-5-1-1024x793.jpg 1024w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/Duedingen-5-1-300x232.jpg 300w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/Duedingen-5-1-768x595.jpg 768w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/Duedingen-5-1-1536x1190.jpg 1536w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/Duedingen-5-1-2048x1586.jpg 2048w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption class="wp-element-caption">Die Band geleitet von Damien Favre (Mitte) sorgte für die musikalische Begleitung. </figcaption></figure>
</div><p>The post <a href="https://www.cath-fr.ch/de/einsetzungsfeier-der-neuen-seelsorgenden-in-der-unteren-sense-und-in-duedingen-boesingen-laupen/">Einsetzungsfeier der neuen Seelsorgenden in der Unteren Sense und in Düdingen-Bösingen/Laupen</a> first appeared on <a href="https://www.cath-fr.ch/de/">Katholische Kirche – Freiburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Aufeinander hören, gemeinsam entscheiden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Siegfried Ostermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 13 Nov 2025 14:12:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Bistumsregion]]></category>
		<category><![CDATA[Bistumsregionalleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Rückblick auf die Weiterbildung der hauptamtlichen Seelsorgenden in der Propstei Wislikofen</p>
<p>The post <a href="https://www.cath-fr.ch/de/aufeinander-hoeren-gemeinsam-entscheiden/">Aufeinander hören, gemeinsam entscheiden</a> first appeared on <a href="https://www.cath-fr.ch/de/">Katholische Kirche – Freiburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Unter dem Titel <strong>«Aufeinander hören, gemeinsam entscheiden» </strong>vertieften die Seelsorgenden drei Tage lang in der Propstei Wislikofen das Organisationsmodell der Soziokratie und brachten es mit dem Gespräch im Geist in Verbindung als Wege gelebter Synodalität.</em></p>
<p>Es ist schon bald ein Jahr her, dass die mit Spannung und Interesse verfolgte Bischofssynode in Rom zu Ende gegangen ist. Papst Franziskus, der Motor und Mahner des synodalen Prozesses, ist mittlerweile verstorben. Droht nun die von ihm ausgelöste Dynamik zu versanden? Auch die Seelsorgenden in der Bistumsregion Deutschfreiburg stellten sich in Wislikofen dieser Frage.</p>

<h5><strong>Herzstück gemeinsames Entscheiden</strong></h5>


<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile is-image-fill-element"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="731" src="https://www.cath-fr.ch/app/uploads/Wislikofen_01-1024x731.png" alt="" class="wp-image-60980 size-full" style="object-position:50% 50%" srcset="https://www.cath-fr.ch/app/uploads/Wislikofen_01-1024x731.png 1024w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/Wislikofen_01-300x214.png 300w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/Wislikofen_01-768x549.png 768w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/Wislikofen_01-1536x1097.png 1536w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/Wislikofen_01-2048x1463.png 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p>Das Herz der Synodalität – des gemeinsamen Weges – ist das gemeinsame Entscheiden. Die ignatianische Spiritualität, mit ihrer Unterscheidung der Geister, bietet dazu eine «innere Methode», während die Soziokratie («Herrschaft der Gefährt/innen») mit ihrem Konsent-Verfahren im Kreis ein klares, strukturiertes äusseres Vorgehen bereitstellt. So wird das «Gespräch im Geist» zu mehr als einem unverbindlichen Austausch – es führt zu konkreten Entscheidungen.</p>



<p></p>
</div></div>



<p></p>



<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile is-image-fill-element"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="1024" src="https://www.cath-fr.ch/app/uploads/Wislikofen_03-1024x1024.png" alt="" class="wp-image-60976 size-full" style="object-position:50% 50%" srcset="https://www.cath-fr.ch/app/uploads/Wislikofen_03-1024x1024.png 1024w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/Wislikofen_03-300x300.png 300w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/Wislikofen_03-150x150.png 150w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/Wislikofen_03-768x768.png 768w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/Wislikofen_03-1536x1536.png 1536w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/Wislikofen_03-2048x2048.png 2048w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/Wislikofen_03-100x100.png 100w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p>Was sich sehr theoretisch anhört, konnten die Seelsorgenden unter der kundigen Leitung von Andreas Diederen, Fortbildungsverantwortlicher im Bistum Chur, und Frau Lea Hollenstein, Dozentin am Institut für Sozialmanagement in Zürich, praxisnah üben.</p>



<p>Eine Entscheidung im soziokratischen Konsent-Modell – nicht im Konsens – zu treffen, ist eine herausfordernde Angelegenheit. In mehreren Runden geht es darum, aufeinander zu hören, die Meinungen der anderen wahrzunehmen und zu einer Entscheidung zu finden, der alle zustimmen können, ohne einen schwerwiegenden Einwand in Bezug auf das gemeinsame Ziel zu haben. Es war eine Arbeit in den Teams, die in fast allen Seelsorgeeinheiten neu zusammengestellt sind.</p>
</div></div>



<p></p>


<h5><strong>Gespräch im Geist</strong></h5>
<p>Beim Gespräch im Geist geht es um viel mehr als um «fromme Übungen», viel mehr, als um eine praktische Methode für Gruppenprozesse. Es geht um die Frage, ob jene, die an den Beratungen und Entscheidungsprozessen teilnehmen werden, bereit sind, ernsthaft nach dem Willen Gottes zu fragen und sich von ihm führen zu lassen. Das erfordert eine Haltung der Bereitschaft zum echten Hören auf den anderen und auch die Bereitschaft, eigene Überzeugungen, Meinungen und Vorlieben loszulassen.</p>
<h5><strong>Gemeinsame Vision</strong></h5>


<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.cath-fr.ch/app/uploads/Wislikofen_04-1024x683.png" alt="" class="wp-image-60974 size-full" srcset="https://www.cath-fr.ch/app/uploads/Wislikofen_04-1024x683.png 1024w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/Wislikofen_04-300x200.png 300w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/Wislikofen_04-768x512.png 768w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/Wislikofen_04-1536x1024.png 1536w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/Wislikofen_04-2048x1365.png 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p>Die aktuelle Situation in der Bistumsregion Deutschfreiburg hat gezeigt, dass der Zeitpunkt gekommen ist, über eine gemeinsame Vision nachzudenken, zu der alle ihren Konsent geben können.</p>
</div></div>





<p>So haben diese Tage nicht nur die Teams der Seelsorgeeinheiten gestärkt, sondern auch die ganze Region in den Blick genommen. Denn die Herausforderungen werden nicht weniger werden und sich besser kennenzulernen ist ein wichtiger Schritt dahin, auf diese Herausforderungen gemeinsam eine Antwort geben zu können.</p>



<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="576" src="https://www.cath-fr.ch/app/uploads/Wislikofen_02-1024x576.png" alt="" class="wp-image-60978" srcset="https://www.cath-fr.ch/app/uploads/Wislikofen_02-1024x576.png 1024w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/Wislikofen_02-300x169.png 300w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/Wislikofen_02-768x432.png 768w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/Wislikofen_02-1536x864.png 1536w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/Wislikofen_02-2048x1152.png 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



<p class="has-text-align-right"><em>Siegfried Ostermann,</em><br><em>Leiter der Weiterbildungstage und der Fachstelle Bildung und Begleitung</em></p><p>The post <a href="https://www.cath-fr.ch/de/aufeinander-hoeren-gemeinsam-entscheiden/">Aufeinander hören, gemeinsam entscheiden</a> first appeared on <a href="https://www.cath-fr.ch/de/">Katholische Kirche – Freiburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Für einen grandiosen Ausblick in die Weite</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Siegfried Ostermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2025 09:21:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Bistumsregionalleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Ausblick]]></category>
		<category><![CDATA[kaiseregg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es hat sich spontan ergeben, dass ich am ersten Sonntag im Juli mit einem Freund und dessen jüngstem Sohn auf die Kaiseregg wanderte. Von meinem Schreibtisch zu Hause aus sehe ich bei Schönwetter den majestätischen Gipfel des Sensler Hausbergs.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="has-text-align-right">Foto: © Clemens Mair</p>



<p>Schon lange hatte ich es nicht mehr auf den Gipfel geschafft, und so freute ich mich darauf, das neue Gipfelkreuz zu entdecken und zu bewundern.<br>Die Fotos und das Video vom Bau, Transport und Aufstellen des neuen Kreuzes auf dem Gipfel sind beeindruckend. Das im Jahr 2001 errichtete Kreuz war mittlerweile in die Jahre gekommen, vielleicht hatte es auch ein Blitz beschädigt. Es war klar, dass es erneuert werden musste. Dem SAC Kaiseregg war es eine «Herzensangelegenheit», ein neues Kreuz aufzustellen. Von der Schreinerei in Rechthalten ging es auf die Salzmatt und dann zu Fuss weiter. Schweisstreibend war der Weg durch die engen Kurven auf den Pass und weiter zum Gipfel. Fachmännisch befestigt und mit einer Box für das Gipfelbuch versehen ist das Kreuz aus Eichenholz nun Wind und Wetter ausgesetzt. Die Botschaft auf Senslerdeutsch ist unverändert geblieben: «Üser Bäärge – üsi Wäut». Das alte Kreuz erhielt eine neue Verwendung: Es wurde zur Bank für müde, aber zufriedene Bergsteigerinnen und Bergsteiger.</p>


<h3>Das Kreuz und die Kirche</h3>


<p>Gerne möchte ich an dieser Stelle ein paar Parallelen zur katholischen Kirche und zur Arbeit in der Bistumsregion ziehen. Auch in der Kirche ist manches in die Jahre gekommen und braucht Erneuerung. Dazu ist eine gemeinsame Vision erforderlich, eine «Herzensangelegenheit», denn das Engagement in der Kirche kommt aus dem Herzen. Es gibt gute Traditionen, die bewahrt werden: So wie der Schriftzug auf dem Kaiseregg-Kreuz. Bei der Gestaltung und der Wahl des Holzes hatte der Schreiner aber freie Hand – es ist Platz für Innovation. Manches Alte wird weiterhin respektvoll genutzt.</p>


<h3>Es geht nur gemeinsam</h3>


<p class="has-text-align-left">Um wirklich etwas Neues auf die Beine zu stellen, sind eine gemeinsame Anstrengung, tatkräftige Hände und eine funktionierende Koordination notwendig. Sonst schafft man die Kurve nicht, wenn es steil und eng wird. In unseren Gemeinschaften sind Menschen in unterschiedlichen Geschwindigkeiten unterwegs. Pater Piet zum Beispiel liess es beim Aufstieg auf den Gipfel gemächlich angehen. Oben angekommen eröffnet sich ein grandioser Ausblick: auf die Berge des Berner Oberlands, den Mont Blanc, das Mittelland mit den grossen Seen bis hin zum Jura. Zusammengefasst ist das in der Botschaft des Kreuzes: «Üser Bäärge – üsi Wäut».<br>So ist auch der Weg der Kirche erneuerungsbedürftig, auf Gemeinschaft ausgelegt und möchte zu einem grandiosen Ausblick in die Weite führen. Am Ende dürfen sich aber alle über einen Apero freuen, auch diejenigen, die es nicht bis zum Gipfel geschafft haben.<br></p>



<p class="has-text-align-right"><em>Siegfried Ostermann<br>Stellvertretender bischöflicher Beauftragter der Bistumsregion Deutschfreiburg</em></p>



<p></p><p>The post <a href="https://www.cath-fr.ch/de/fuer-einen-grandiosen-ausblick-in-die-weite/">Für einen grandiosen Ausblick in die Weite</a> first appeared on <a href="https://www.cath-fr.ch/de/">Katholische Kirche – Freiburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Die Kirche sollte nicht nur um sich selbst kreisen.</title>
		<link>https://www.cath-fr.ch/de/die-kirche-sollte-nicht-nur-um-sich-selbst-kreisen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=die-kirche-sollte-nicht-nur-um-sich-selbst-kreisen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Siegfried Ostermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Jan 2025 14:40:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Bistumsregionalleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Berufung]]></category>
		<category><![CDATA[Bischofssynode]]></category>
		<category><![CDATA[Frau]]></category>
		<category><![CDATA[Frauendiakonat]]></category>
		<category><![CDATA[Helena Jeppesen-Spuhler]]></category>
		<category><![CDATA[Kreisel]]></category>
		<category><![CDATA[Rolle der Frauen]]></category>
		<category><![CDATA[Synode]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am Mittwoch, dem 15. Januar, fand im Haus der Diözese ein Vortrag von Helena Jeppesen-Spuhler über die Weltbischofssynode statt. Rund 30 Personen nahmen am Vortrag, zu dem die Bildungskommission der Pfarreiseelsorge Stadt Freiburg und Umgebung zusammen mit der Bistumsregionalleitung eingeladen hatte, und an der anschliessenden Gesprächsrunde teil. Die Referentin sprach über ihre Erfahrungen als eine der «Nicht-Bischöfe», die zur Bischofssynode nach Rom berufen worden war.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Rückblickend auf die verschiedenen Versammlungen im Vatikan teilte Helena Jeppesen-Spuhler ihre eindrücklichen Erlebnisse, die sie dort sammeln konnte. Gestärkt und hoffnungsvoll blickt sie in die Zukunft. Sie sieht die Teilnahme der Delegierten, die «Nicht-Bischöfe» waren, als Fortschritt und ist überzeugt, dass diese Beteiligung die Kirche einen Schritt weitergebracht hat. Gleiches gilt für ihre Einschätzung der Rolle der Frauen in der Kirche.</p>



<p>Während der Synode wurde der Fokus sehr stark auch auf die Rolle der Frauen in der Kirche gelegt. Die Referentin berichtete, dass nicht alle Delegierten gleicher Meinung waren, was zu lebhaften und kontroversen Diskussionen führte. Verschiedene Zeugnisse von Berufungen zum Diakonat von Frauen wurden vorgetragen.</p>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<figure class="wp-block-pullquote"><blockquote><p>«In der Synode wird den Ortskirchen mehr Gewicht gegeben, und Rom entscheidet nicht mehr alles. Dies löst unseren extremen Reformstau.»</p><cite>Helena Jeppesen-Spuhler</cite></blockquote></figure>



<hr class="wp-block-separator has-alpha-channel-opacity"/>



<p>Das Schlussdokument der Synode hält fest, dass der Zugang von Frauen für das Diakonat offenbleibt und der Unterscheidungsprozess in diese Richtung fortgesetzt werden muss. «Wir sind noch nicht bereit», so die Antwort von Papst Franziskus. Die Entscheidung darüber liege aber bei den Bischöfen. Trotz der für viele unbefriedigenden Antwort blickt Helena Jeppesen-Spuhler hoffnungsvoll in die Zukunft: «Ich habe immer einen Kreisel in meiner Tasche. Er wurde mir einmal geschenkt und erinnert mich daran, dass die Kirche nicht wie ein Kreisel um sich selbst kreisen, sondern vorwärtsgehen sollte.»</p>


<div class="wp-block-image">
<figure class="alignright is-resized"><img loading="lazy" decoding="async" width="225" height="300" src="https://www.cath-fr.ch/app/uploads/2025-01-15-Jeppesen-12-225x300.jpg" alt="" class="wp-image-54543" style="width:197px;height:auto" srcset="https://www.cath-fr.ch/app/uploads/2025-01-15-Jeppesen-12-225x300.jpg 225w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/2025-01-15-Jeppesen-12-768x1024.jpg 768w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/2025-01-15-Jeppesen-12-1152x1536.jpg 1152w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/2025-01-15-Jeppesen-12-1536x2048.jpg 1536w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/2025-01-15-Jeppesen-12-scaled.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></figure>
</div>


<p>Die Anwesenden wurden von ihrem Enthusiasmus angesteckt und hatten die Möglichkeit, in der Gesprächsrunde Fragen zu stellen und ihre Meinung zu äussern. Es kam zu einer lebhaften Gesprächsrunde. Im Austausch mit Helena Jeppesen-Spuhler und der bischöflichen Beauftragten für die Bistumsregion Deutschfreiburg, Isabella Senghor, wurden die Teilnehmenden bestärkt, hoffnungsvoll in die Zukunft zu blicken.</p>



<p>Helena Jeppesen zeigte auch ein buntes Notizheft mit einem Blumenmuster.«Dieses Notizheft hat mir mein Patenkind geschenkt. Es hat mich während der Synode begleitet. Für mich ist es eine Erinnerung daran, dass ich es für die nächste Generation mache …»</p>



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<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="768" src="https://www.cath-fr.ch/app/uploads/2025-01-15-Jeppesen-10-2-1024x768.jpg" alt="" class="wp-image-54572" srcset="https://www.cath-fr.ch/app/uploads/2025-01-15-Jeppesen-10-2-1024x768.jpg 1024w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/2025-01-15-Jeppesen-10-2-300x225.jpg 300w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/2025-01-15-Jeppesen-10-2-768x576.jpg 768w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/2025-01-15-Jeppesen-10-2-1536x1152.jpg 1536w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/2025-01-15-Jeppesen-10-2-2048x1536.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>



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<h4><strong>Porträt</strong></h4>
<p>Helena Jeppesen-Spuhler war eine der zehn europäischen «Nicht-Bischöfe» an der Bischofssynode. Die ausgebildete Religionspädagogin wurde 1966 im Kanton Aargau geboren. Seit mehr als zwanzig Jahren ist Helena Jeppesen-Spuhler in verschiedenen Funktionen für Fastenaktion tätig: im Bereich Kommunikation und Bildung, als Verantwortliche für Katechese und zuletzt als Verantwortliche für die Landesprogramme Laos und Philippinen und die gesamtasiatischen Projektpartner.</p>
</div>
<p style="text-align: right;"><em>Bilder: zVg</em></p><p>The post <a href="https://www.cath-fr.ch/de/die-kirche-sollte-nicht-nur-um-sich-selbst-kreisen/">Die Kirche sollte nicht nur um sich selbst kreisen.</a> first appeared on <a href="https://www.cath-fr.ch/de/">Katholische Kirche – Freiburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Rückblick: Weiterbildungstage der hauptamtlichen Seelsorgenden im September</title>
		<link>https://www.cath-fr.ch/de/rueckblick-weiterbildungstage-der-hauptamtlichen-seelsorgenden-im-september/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=rueckblick-weiterbildungstage-der-hauptamtlichen-seelsorgenden-im-september</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Siegfried Ostermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Oct 2024 15:51:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Bistumsregion]]></category>
		<category><![CDATA[Bistumsregionalleitung]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fortbildungstage der hauptamtlichen Seelsorgenden in der Propstei Wislikofen: «Seht, ich schaffe Neues»<br />
vom 16. – 18. September 2024.</p>
<p>The post <a href="https://www.cath-fr.ch/de/rueckblick-weiterbildungstage-der-hauptamtlichen-seelsorgenden-im-september/">Rückblick: Weiterbildungstage der hauptamtlichen Seelsorgenden im September</a> first appeared on <a href="https://www.cath-fr.ch/de/">Katholische Kirche – Freiburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Zu den jährlichen Weiterbildungstagen trafen sich die hauptamtlichen Seelsorgerinnen und Seelsorger aus Deutschfreiburg in der Propstei Wislikofen. Der österreichische Theologe und Gründer von Pastoralinnovation, Dr. Georg Plank, sowie Pfarrer Martin Piller und Marianne Reiser aus der Pfarrei Maria Lourdes in Zürich Seebach führten unter dem Thema «Seht, ich schaffe Neues» durch die Weiterbildung.</em></p>
<p>Die Fortbildungstage in der Propstei Wislikofen, an denen 36 hauptamtliche Seelsorgende aus der territorialen und kategorialen Seelsorge teilnahmen, standen in einer Linie mit der diözesanen Weiterbildung «Wagen wir den Wandel», die am 7. Mai 2024 stattgefunden hat. Eine Handvoll Teilnehmende war zum ersten Mal bei den Weiterbildungstagen, ein grosser Teil schon oft oder sogar sehr oft. Die jüngste Teilnehmerin war Aileen Haymoz, Praktikantin auf der Fachstelle Jugendseelsorge, der älteste Teilnehmer war Domherr Niklaus Kessler. Diese Bandbreite an Berufserfahrung und Altersunterschied wurde als Potenzial und Bereicherung wahrgenommen.</p>
<p>Die Tage in Wislikofen standen unter dem herausfordernden Wort des Propheten Jesaja, der dazu aufruft, sich nicht mehr auf das Vergangene zu fixieren: «Schaut nicht mehr auf das, was vergangen ist. Denkt nicht mehr an das, was längst vorüber ist. Seht, ich schaffe Neues, schon sprosst es auf. Merkt ihr es nicht?» (Jes 43,18)</p>
<p><strong>«Die Menschen müssen Zugehörigkeit erfahren»</strong></p>


<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="683" height="1024" src="https://www.cath-fr.ch/app/uploads/P1030512-683x1024.jpg" alt="" class="wp-image-52584 size-full" srcset="https://www.cath-fr.ch/app/uploads/P1030512-683x1024.jpg 683w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/P1030512-200x300.jpg 200w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/P1030512-768x1152.jpg 768w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/P1030512-1024x1536.jpg 1024w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/P1030512-1365x2048.jpg 1365w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/P1030512-scaled.jpg 1707w" sizes="auto, (max-width: 683px) 100vw, 683px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p>Der Theologe Dr. Georg Plank, Gründer von Pastoralinnovation in Graz, gestaltete drei Impulse in denen er die theologischen Aspekte, die geistliche Fundierung und sein fachspezifisches Know-how aus der Innovationsforschung vermittelte. So ging er gemeinsam mit den Seelsorgenden der Frage nach, welche Kultur die Früchte fördert, an denen das Neue – im Sinne des Propheten Jesaja – zu erkennen ist. «Was sollen die Menschen durch unser Tun erleben? Was sollen sie danach erzählen?» waren zwei der Fragen, die in den Tischgruppen diskutiert wurden. Denn für ihn ist klar, dass die Vertrauenskrise in der Kirche gravierender ist als die Austrittszahlen. Die Menschen müssten wieder das Gefühl der Zugehörigkeit erfahren, bevor sie sich engagieren.</p>
</div></div>


<p><strong>Von «Musts», «Nice to haves» und «No-gos»</strong><br />Eine sehr erhellende Gruppenarbeit war das Lernen aus Analogien. Die Teilnehmenden sollten «so denken und empfinden, wie es normale Menschen tun». Welche Qualitäten muss ein Restaurant oder ein Einkaufszentrum haben (Musts), damit die Leute komm, wiederkommen und bleiben, was darf es dort Schönes geben (Nice to haves) und was darf es auf keinen Fall (No-gos) geben? Die Basisfaktoren, die sogenannten «Musts», wurden dann in Analogie zu einer kirchlichen Aktivität gesetzt. Was in einem Restaurant attraktiv und anziehend ist, könnte auch für eine kirchliche Veranstaltung gelten. Gleiches gilt für die «Nice to haves», bei denen gegebenenfalls gespart werden kann. Und alles, was destruktiv oder gar toxisch wirkt, ist ein «No-go».</p>


<figure class="wp-block-image size-large"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.cath-fr.ch/app/uploads/P1030646-1-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-52614" srcset="https://www.cath-fr.ch/app/uploads/P1030646-1-1024x683.jpg 1024w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/P1030646-1-300x200.jpg 300w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/P1030646-1-768x512.jpg 768w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/P1030646-1-1536x1024.jpg 1536w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/P1030646-1-2048x1365.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure>


<p style="text-align: right;"><em>Bildlegende: Isabella Senghor, bischöfliche Beauftragte der Bistumsregion Deutschfreiburg</em></p>
<p>Diese andere Sichtweise eröffnete so neue Perspektiven für das pastorale Handeln. Sehr schnell wurde klar, dass bestimmte Basisfunktionen vorhanden sein müssen, damit die Leute nicht weggehen und wegbleiben. Georg Plank lud in diesem Zusammenhang auch dazu ein, voneinander zu lernen – wie im Gleichnis vom klugen/untreuen Verwalter im Lukasevangelium (16,1-9) – und beispielsweise das Potential der ausländischen Seelsorgenden zu entdecken.</p>
<p><strong>«Innovationen passieren nie unter optimalen Bedingungen»</strong><br />In seinem dritten Impuls ermutigte Georg Plank dazu, den Gegenwind nicht nur wahrzunehmen und auszuhalten, sondern seine Kräfte für sich zu nutzen. Die Apostelgeschichte ist voll von Gegenwindgeschichten: So wurde der Apostel Paulus in Lystra gesteinigt und vor die Stadt geschleift (Apg 14,19-23). Das hielt ihn nicht davon ab, das Evangelium «durch viele Drangsale» weiter zu verkünden.</p>
<p>Im Umgang mit dem unvermeidlichen Gegenwind plädierte Georg Plank für Lösungen zweiter Ordnung, also solche, die innerhalb eines Systems nicht möglich sind. Als Beispiel nannte er die obligatorischen Corona-Checks am Kircheneingang, aus denen sich ein dauerhafter Willkommensdienst entwickelt hat. Neben den geforderten Veränderungen, die in der Kirche notwendig sind, gibt es oft auch übersehene Veränderungen. Zum Schluss gab er den Seelsorgenden noch ein ermutigendes Wort mit auf den Weg: «Um Menschen zu erreichen, die man bisher nicht erreicht hat, muss man Dinge tun, die man bisher nicht getan hat.»</p>
<p><strong>Care Kultur in Zürich Seebach</strong></p>


<div class="wp-block-media-text is-stacked-on-mobile"><figure class="wp-block-media-text__media"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="683" src="https://www.cath-fr.ch/app/uploads/P1030590-1-1-1024x683.jpg" alt="" class="wp-image-52630 size-full" srcset="https://www.cath-fr.ch/app/uploads/P1030590-1-1-1024x683.jpg 1024w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/P1030590-1-1-300x200.jpg 300w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/P1030590-1-1-768x512.jpg 768w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/P1030590-1-1-1536x1024.jpg 1536w, https://www.cath-fr.ch/app/uploads/P1030590-1-1-2048x1365.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></figure><div class="wp-block-media-text__content">
<p>Für den Kontext Schweiz stellten Marianne Reiser und Pfarrer Martin Piller, dessen Eltern aus Oberschrot stammen, von der Pfarrei Maria Lourdes in Zürich Seebach ihre Erfahrungen mit Kleinen Christlichen Gemeinschaften und ihren Weg hin zu einer Care Kultur vor.</p>
</div></div>


<p>Über zehn Jahre lang hat die Pfarrei Kleine Christliche Gemeinschaften (KCG) gefördert und unterstützt, um nach zwölf Jahren nüchtern festzustellen, dass nur noch eine KCG übrig geblieben ist. «War alles für die Katz’?», fragte sich Marianne Reiser damals, denn es kamen schnell Selbstzweifel. Viel Leben, Herzblut und Engagement waren in den Aufbau der KCGs geflossen.</p>
<p>Sie machten die Erfahrung, dass alles Leben zyklisch ist und einemJahreszyklus folgt. Nach einer Wachstumsphase kommt eine Phase, in der das Gewachsene wieder stirbt um dann Raum zu geben für etwas Neues, das dem Leben dienlich ist.</p>
<p>Das Neue, das gewachsen ist, ist die Care Kultur Seebach. Das bedeutet, sich möglichst breit mit anderen Initiativen und Organisationen zu vernetzen, die sich gemeinsam «für das gute Leben» engagieren und darin ein gesellschaftliches Anliegen erkennen.</p>
<p>Beispiele dafür sind die wöchentlichen Besuche im Asylzentrum, Deutschkurse oder der «mobile Dorfplatz». Der mobile Dorfplatz ist ein Veloanhänger mit aufklappbarem Tisch, vier roten Stühlen und einem roten Sonnenschirm. Er ist der Ort, um mit Menschen ins Gespräch zu kommen und sich mit ihnen zu vernetzten, weil es allen gut tut und allen nützt.</p>
<p>«Das Anliegen von vielen nach einem guten Leben verbindet uns alle», sagt Marianne Reiser. Und sie fügt hinzu: «Wir haben durch den Prozess der Care Kultur Seebach unsere eigene Sendung als Kirche tiefer verstanden.» Die Leute wollen aufgehoben sein, dazugehören und Bedeutung haben.</p>
<p><strong>Zwischen den Impulsen</strong><br />Zwischen den spannenden und interessanten Impulsen gab es ausreichend Zeit, um mit Georg Plank, Marianne Reiser und Martin Piller ins Gespräch zu kommen, Fragen zu stellen, Erfahrungen auszutauschen und zu entdecken, was Neues wächst und wo Altes auch sterben darf. Und es gab einen anregenden Austausch mit der neuen Bistumsregionalleitung, die ein offenes Ohr für die Anliegen, Sorgen und Ideen der Seelsorgenden hat.</p>
<p style="text-align: right;"><em>Siegfried Ostermann,</em><br /><em>Leiter der Weiterbildungstage und der Fachstelle Bildung und Begleitung</em></p>


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</div><p>The post <a href="https://www.cath-fr.ch/de/rueckblick-weiterbildungstage-der-hauptamtlichen-seelsorgenden-im-september/">Rückblick: Weiterbildungstage der hauptamtlichen Seelsorgenden im September</a> first appeared on <a href="https://www.cath-fr.ch/de/">Katholische Kirche – Freiburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Auf Wiedersehen!</title>
		<link>https://www.cath-fr.ch/de/auf-wiedersehen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=auf-wiedersehen</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Siegfried Ostermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Sep 2024 13:02:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[Bistumsregionalleitung]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://www.cath-fr.ch/?p=51853</guid>

					<description><![CDATA[<p>Abschiedswort von Marianne Pohl-Henzen</p>
<p>The post <a href="https://www.cath-fr.ch/de/auf-wiedersehen/">Auf Wiedersehen!</a> first appeared on <a href="https://www.cath-fr.ch/de/">Katholische Kirche – Freiburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Engagierte in Deutschfreiburg, liebe Kolleginnen und Kollegen,</p>
<p>Vor mehr als 12 Jahren wurde ich vom damals designierten Bischofsvikar Nicolas Glasson angefragt, ob ich seine Adjunktin werden könnte. Inzwischen ist vieles passiert, in Deutschfreiburg, in der Kirche und weltweit. Und wir sind alles etwas älter geworden…</p>
<p>Mit diesen Zeilen möchte ich mich zum letzten Mal als Bischöfliche Delegierte der Bistumsregion Deutschfreiburg an euch richten: Ich möchte euch allen Danke sagen, danken für die vielen guten Erfahrungen und Momente, die ich mit euch erleben durfte.</p>
<p>Sicherlich gab es auch ab und zu Meinungsverschiedenheiten, manchmal waren wir nicht mit derselben Geschwindigkeit unterwegs, manchmal waren wir uns auch nicht einig. Trotzdem, und das möchte ich betonen, dass ich mit euch und durch euch sehr viel gelernt habe. Ich habe sehr viele interessante und inspirierende Menschen kennengelernt und vor allem auch sehr viel Schönes erlebt. Die Aufgabe, die mir der Bischof zuerst als Adjunktin von drei Bischofsvikaren und danach als bischöfliche Delegierte übertragen hat, war nicht immer ganz leicht, aber ich habe sie gerne ausgeführt, denn ihr wart mir immer wichtig. Ich habe jeweils das Beste versucht für euch und die Bistumsregion, und gleichzeitig der Kirche treu zu bleiben. Ich bin dankbar, dass ich mit so vielen Menschen in dieser Kirche von Deutschfreiburg, im Kanton und in der Diözese, aber auch in der ganzen deutschen Schweiz in Kontakt gekommen bin, die für etwas Gutes, für etwas Besseres, für eine aufgestellte und solidarische Kirche von heute und für heute, letztlich für das Kommen des Reiches Gottes hier und jetzt einstehen.</p>
<p>Euch allen möchte ich danken für die gemeinsame Zeit, für die gemeinsamen Feiern, Sitzungen und Gespräche, für die geteilten Sorgen und Freuden, und ich freue mich, wenn ich euch vielleicht ab und zu mal wieder irgendwo sehe – jetzt habe ich ja dann vielleicht mal etwas mehr Zeit&#8230;</p>
<p>Wenn ich mal noch irgendwo aushelfen und dienen kann, werde ich dafür gerne bereit sein. Fest steht, dass ich mich in Zukunft weiter in wohltätigen, von der Kirche getragenen Organisationen wie Caritas und Fastenaktion engagieren werde – und auch meiner Familie etwas mehr Zeit spenden werde.</p>
<p>So freue ich mich auf ein Wiedersehen mit euch, hier oder dort, und danke euch und unserem Bischof für das Vertrauen, das ihr mir alle entgegengebracht habt.</p>
<p style="text-align: right;">Marianne Pohl-Henzen</p>
<p style="text-align: left;">
NB: Meiner Nachfolgerin, Isabella Senghor, und ihrem Team wünsche ich auf diesem Weg schon heute alles erdenklich Gute und Gottes Segen! Und euch alle bitte ich: Vertraut ihnen und unterstützt sie in ihrer nicht immer leichten Aufgabe!</p><p>The post <a href="https://www.cath-fr.ch/de/auf-wiedersehen/">Auf Wiedersehen!</a> first appeared on <a href="https://www.cath-fr.ch/de/">Katholische Kirche – Freiburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<title>Mitarbeitende gesucht!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Siegfried Ostermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Dec 2022 13:34:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bistumsregionalleitung]]></category>
		<category><![CDATA[En vedette - DE]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Für unsere Bistumsregion Deutschfreiburg suchen wir engagierte kirchliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li>Theologinnen und Theologen</li>
<li>Studierende der Theologie</li>
<li>Studierende der Religionswissenschaften</li>
<li>Interessierte Studierende aus anderen Studienrichtungen</li>
<li>Religionspädagoginnen und Religionspädagogen</li>
<li>Katechetinnen und Katecheten</li>
</ul>
<p>Sind Sie interessiert? Dann melden Sie sich bitte bei der Bistumsregionalleitung Deutschfreiburg:</p>
<ul>
<li>&#98;&#105;s&#116;&#117;ms&#114;&#101;&#103;&#105;&#111;n&#64;&#107;a&#116;&#104;-fr&#46;&#99;&#104;</li>
<li>📞 026 426 34 17</li>
</ul>


<p></p><p>The post <a href="https://www.cath-fr.ch/de/mitarbeitende-gesucht/">Mitarbeitende gesucht!</a> first appeared on <a href="https://www.cath-fr.ch/de/">Katholische Kirche – Freiburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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		<item>
		<title>Chrisammesse</title>
		<link>https://www.cath-fr.ch/de/chrisammesse/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=chrisammesse</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Siegfried Ostermann]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Apr 2022 06:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Bistumsregionalleitung]]></category>
		<category><![CDATA[En vedette - DE]]></category>
		<category><![CDATA[Kommunikation]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 12. April feierten wir die Chrisammesse in Wünnewil.</p>
<p>The post <a href="https://www.cath-fr.ch/de/chrisammesse/">Chrisammesse</a> first appeared on <a href="https://www.cath-fr.ch/de/">Katholische Kirche – Freiburg</a>.</p>]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Quelle: Bistum LGF</p>
<p><span class="special-links special-links-extern">Dienstag, 12. April 2022, 10.00 UhrPfarrkirche Wünnewil</span></p>
<p><span class="special-links special-links-extern"><a href="https://diocese-lgf.ch/de/chrisammesse-2/" target="_blank" rel="noopener">Eindrücke der Chrisammesse 2022</a></span></p>
<p>Jedes Jahr in der Karwoche feiern weltweit die katholischen Bischöfe zusammen mit ihren Mitarbeitenden in der Seelsorge und den Gläubigen ihres Bistums die Chrisammesse.</p>
<p>Diese Messe heisst Chrisammesse, da während dieser Feier der Bischof das Chrisam weiht. Der Name Chrisam kommt vom griechischen Wort chrisma, was Salböl bedeutet. Für die Weihe mischt der Bischof das Duftöl (zumeist der Balsamstaude) in Olivenöl, haucht darüber und spricht bzw. singt das Weihe-Hochgebet, ein grosses an Gott gerichtetes Lobpreis- und Dankgebet, das in die Segensbitte mündet: „Wirke in unserer Mitte dein Heil und mache diese duftende Mischung aus Balsam und Öl für uns zu einem wirksamen Zeichen deines Segens …“.</p>
<p>Diese Weihe soll die Verbundenheit mit Gott sichtbar werden lassen und bewusst an die Salbung des Königs erinnern (vgl. 1 Sam 9,16; 16,3 u.a.), den Gesalbten des jüdischen Volkes zur Zeit seiner Könige. Diese Vorstellung wurde auf den kommenden Messias (= Gesalbter) übertragen, ein Titel, mit dem die frühe Gemeinde den auferstandenen Jesus ehrte, der in der griechischen Übersetzung ‘Christos’ genannt wurde. Und so wurden schon bald alle Getauften ‘Christen’ genannt.</p>
<p>Das Chrisam wird in der katholischen Kirche bei der Taufe, der Firmung, der Bischofs- und Priesterweihe, bei Altar-, Kirchen- und Glockenweihen verwendet.<br />
In dieser besonderen Liturgie der Chrisammesse wird auch das Öl für die Krankensalbung und das Katechumenenöl, mit dem die Taufbewerber gesalbt werden, geweiht.</p>
<p>Normalerweise findet die Chrisammesse in der Kathedralkirche des Bistums statt, das heisst dort, wo der eigentliche Bischofssitz ist.<br />
Seit vielen Jahren haben wir in unserem Bistum einen Turnus eingeführt: Wir feiern die Chrisammesse nicht nur in der Kathedrale von Freiburg, dem eigentlichen Bischofssitz, sondern auch abwechslungsweise in einer der fünf Bistumsregionen. Zum ganz ersten Mal feierten wir eine Chrisammesse in der Region Deutschfreiburg im Jahr 2015, in Düdingen.</p>
<p>Eigentlich wären wir im Jahr 2020 wieder an der Reihe gewesen, aber Corona hat uns zwei Jahre lang die Chrisammesse nicht im gewohnten Rahmen feiern lassen. Nun aber, nachdem die einschränkenden Massnahmen gefallen sind, dürfen wir dieses grosse Ereignis für unsere Diözese wieder im üblichen Rahmen feiern, heuer in der Pfarrkirche von Wünnewil.<br />
Vertreter der einzelnen Seelsorgeeinheiten können nach der Messe auch gleich ihre eigenen Gefässe abfüllen und danach ihre frisch geweihten Oele zurück in ihre Pfarreien bringen.</p>
<div class="text-with-first-letter">
<p><strong><em>&#8222;Allmächtiger, ewiger Gott, du hast deinen eingeborenen Sohn mit dem Heiligen Geist gesalbt und ihn zum Herrn und Christus gemacht. Uns aber hast du Anteil an seiner Würde geschenkt. Hilf uns, in der Welt Zeugen der Erlösung zu sein&#8220; (Tagesgebet der Chrisammesse).</em></strong></p>
</div>
<p>Zu dieser Feier am <strong>am Dienstag in der Karwoche, am 12. April 2022, um 10 Uhr</strong> sind alle Priester, Diakone und Laienseelsorgende eingeladen, aber auch die Ordensgemeinschaften und alle Gläubigen überhaupt.</p>
<p><em>&nbsp; Marianne Pohl-Henzen, bischöfliche Delegierte der Bistumsregion Deutschfreiburg</em></p><p>The post <a href="https://www.cath-fr.ch/de/chrisammesse/">Chrisammesse</a> first appeared on <a href="https://www.cath-fr.ch/de/">Katholische Kirche – Freiburg</a>.</p>]]></content:encoded>
					
		
		
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	</channel>
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