«Der Geist Gottes, des Herrn, ruht auf mir, denn er hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt damit ich den Armen eine frohe Botschaft bringe; damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Blinden das Augenlicht; damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe.» Lk 4, 18-19 (vgl. Jes 61)

Seit Mitte 2025 ist die sogenannt «kleine Fachstelle Solidarität/Diakonie» an die Fachstelle Bildung & Begleitung angegliedert. Dieser Zusammenschluss soll innerhalb der kategoriellen Seelsorge (Fachstellen) Synergien, Kompetenzen und Vernetzungen stärken und so auch optimal und gewinnbringend für die territoriale Seelsorge (Pfarreien und Seelsorgeeinheiten) wirken.

Die Fachstelle macht es sich zur Aufgabe, den diakonischen Aspekt der Kirche im Kanton Freiburg zu stärken, bereits bestehende Projekte zu fördern und zu solidarischem Handeln zu motivieren. Sie ist in Kontakt mit und für die Pfarreien und Seelsorgeeinheiten Deutschfreiburgs. Punktuell, da wo sinnvoll und dienlich für die Menschen vor Ort, arbeitet die Fachstelle auch im zweisprachigen Austausch, beispielsweise mit Caritas oder anderen Fachstellen der Bistumsregion Freiburg/Fribourg.

Diakonie (Dienst am Menschen) ist mit Liturgie, Verkündigung und Koinonia (Gemeinschaft) einer der Grundpfeiler der römisch-katholischen Kirche. Diese Grundvollzüge verbinden und bedingen einander. Diakonie stellt den Menschen mit seinen Bedürfnissen und Nöten in den Mittelpunkt und fördert die gegenseitige Hilfe unter den Menschen. Dieses solidarische Handeln der Christen und Christinnen in Kirche und Welt fordert eine Zuwendung zu Armen, Schwachen, gesellschaftlich Marginalisierten, Entrechteten und Ausgegrenzten, also zu allen den Menschen, denen die Realisierung eines menschenwürdigen Lebens erschwert wird.

«Die Armen gehören zur Mitte der Kirche», so eine der zentralen Aussagen in ersten lehramtlichen Dokument Dilexi te von Papst Leo XIV. (9. Oktober 2025). Dabei spricht er nicht nur materielle Not an, sondern auch soziale Ausgrenzung, geistliche Leere und kulturelle Armut. Mehrfach fordert er dazu auf, die strukturellen Ursachen der Armut zu beseitigen. Papst Leo XIV. greift darin Kerngedanken seines Vorgängers Papst Franziskus (2013-2025) und aus der kirchlichen Soziallehre der vergangenen Jahrzehnte zu diesem Thema auf. Insgesamt betont er die Aufmerksamkeit für die Armen als wesentliches Element von Kirche und Glauben über die Jahrhunderte hinweg.

Bekämpfung von Armut und der Schutz, die Pflege und Sorge unserer Umwelt gehören zusammen, so der verstorbene Papst Franziskus in seiner Enzyklika «Laudato sì». Der

«Schrei der Erde» ist immer mit dem «Schrei der Armen» verbunden. «Laudato si’, mi’ Signore Gelobt seist du, mein Herr», sang der heilige Franziskus von Assisi. In diesem schönen Lobgesang erinnerte Franz von Assisi uns daran, dass unser gemeinsames Haus wie eine Schwester ist, mit der wir das Leben teilen, und wie eine schöne Mutter, die uns in ihre Arme schliesst: «Gelobt seist du, mein Herr, durch unsere Schwester, Mutter Erde, die uns erhält und lenkt und vielfältige Früchte hervorbringt und bunte Blumen und Kräuter.» Manchmal vergessen wir, «dass wir selber Erde sind (vgl. Gen 2,7). Unser eigener Körper ist aus den Elementen des Planeten gebildet; seine Luft ist es, die uns den Atem gibt, und sein Wasser belebt und erquickt uns.».

Aus diesem Grund hat die Fachstelle Solidarität im Auftrag des Bischofs von Lausanne Genf und Freiburg auch Einsitz im Bischofsrat der Ökologie (Conseil d’écologie) des Bistums LGF.

Viele Organisationen und Initiativen setzen sich für Menschen ein, deren Alltag schwer ist und die niederschwellige Unterstützung brauchen. Hier wollen wir als Fachstelle den Pfarreien und Seelsorgeeinheiten Unterstützung bieten.

Links zu einigen dieser Organisationen sowie eine Auswahl von Projekten und Veranstaltungen in unserer Region zum Thema Solidarität/Diakonie und Schöpfung finden sich auf dieser Homepage.

Mirjam Koch, 21.11.2025

Mirjam Koch, Koordinatorin

«Der Geist Gottes, des Herrn, ruht auf mir, denn er hat mich gesalbt. Er hat mich gesandt damit ich den Armen eine frohe Botschaft bringe; damit ich den Gefangenen die Entlassung verkünde und den Blinden das Augenlicht; damit ich die Zerschlagenen in Freiheit setze und ein Gnadenjahr des Herrn ausrufe.» Lk 4, 18-19 (vgl. Jes 61)

Die Diakonie (Dienst am Menschen ist mit Liturgie, Verkündigung und Koinonia (Gemeinschaft) einer der Grundpfeiler der römisch-katholischen Kirche. Diese Grundvollzüge verbinden und bedingen einander.

Diakonie stellt den Menschen mit seinen Bedürfnissen und Nöten in den Mittelpunkt und fördert die gegenseitige Hilfe unter den Menschen. Dieses solidarische Handeln der Christen und Christinnen in Kirche und Welt fordert eine Zuwendung zu Armen, Schwachen, gesellschaftlich Marginalisierten, Entrechteten und Ausgegrenzten, also zu allen den Menschen, denen die Realisierung eines menschenwürdigen Lebens erschwert wird.

Die Fachstelle Solidarität hat zudem Einsitz im Bischofsrat Ökologie des Bistums LGF. Papst Franziskus weist in seiner Enzyklika «Laudato sì» darauf hin, dass die Bekämpfung von Armut und der Schutz, die Pflege und Sorge unserer Umwelt zusammengehören. Er verbindet den «Schrei der Erde» immer mit dem «Schrei der Armen». «“Laudato si´, mi´ Signore – Gelobt seist du, mein Herr”, sang der heilige Franziskus von Assisi. In diesem schönen Lobgesang erinnerte er uns daran, dass unser gemeinsames Haus wie eine Schwester ist, mit der wir das Leben teilen, und wie eine schöne Mutter, die uns in ihre Arme schliesst: “Gelobt seist du, mein Herr, durch unsere Schwester, Mutter Erde, die uns erhält und lenkt und vielfältige Früchte hervorbringt und bunte Blumen und Kräuter.”» Manchmal vergessen wir, «dass wir selber Erde sind (vgl. Gen 2,7). Unser eigener Körper ist aus den Elementen des Planeten gebildet; seine Luft ist es, die uns den Atem gibt, und sein Wasser belebt und erquickt uns.»

Die Fachstelle steht in engem Kontakt und Austausch mit den Pfarreien und Seelsorgeeinheiten Deutschfreiburgs, mit den katholischen Hilfswerken Missio und Fastenaktion und mit Caritas Freiburg. Sie arbeitet zweisprachig und steht immer wieder in Verbindung mit der französischsprachigen Fachstelle Service Solidarités.

Als Fachstelle machen wir es uns zur Aufgabe, den diakonischen Aspekt der Kirche im Kanton Freiburg zu stärken, bereits bestehende Projekte zu fördern und zu solidarischem Handeln zu motivieren. Viele Organisationen und Initiativen in unserer Umgebung setzen sich für Menschen ein, deren Alltag schwer ist. Hier wollen wir als Fachstelle den Pfarreien und Seelsorgeeinheiten Unterstützung bieten.