Katechese (defka)

Gemeinsam für die Katechese von morgen

Die katholische und die reformierte Kirche spannen zusammen und bilden ihre Katechetinnen und Katecheten künftig gemeinsam aus. Seit Monaten arbeiten sie an der neuen, ökumenischen Ausbildung FriModula, die im Sommer 2026 starten wird. Als Leiter der Fachstelle Katechese durfte ich mit den beiden Ausbildungsleiterinnen darüber sprechen. Ihr seid für die Ausbildung von Katechetinnen und Katecheten […]

Die katholische und die reformierte Kirche spannen zusammen und bilden ihre Katechetinnen und Katecheten künftig gemeinsam aus. Seit Monaten arbeiten sie an der neuen, ökumenischen Ausbildung FriModula, die im Sommer 2026 starten wird. Als Leiter der Fachstelle Katechese durfte ich mit den beiden Ausbildungsleiterinnen darüber sprechen.

Ihr seid für die Ausbildung von Katechetinnen und Katecheten verantwortlich. Wozu braucht es diese Berufsgruppe?

Mirjam Koch (kath. Fachstelle Katechese):
Katechetinnen und Katecheten sind das Bindeglied zwischen Pfarrei, Schule und Familien – sichtbar im Alltag und nah bei den Menschen. Dieses Bindeglied ist wichtiger denn je: Es trägt das Pfarreileben und bringt den Glauben in den Alltag hinein.

Franziska Grau Salvisberg (ref. Fachstelle Bildung):
Die Aufgabe der Katechetinnen und Katecheten besteht darin, Kindern Lern- und Erfahrungsräume zu eröffnen. So können sie die biblische Botschaft und die christliche Tradition kennenlernen und eigene Zugänge dazu entwickeln.
Aktuell investiert ihr viel Zeit in den Aufbau des Ausbildungsganges FriModula. Warum ist eine neue Ausbildung notwendig?

Grau Salvisberg: Auf der deutschsprachigen Seite unserer reformierten Kirche ist es uns in den letzten Jahren nicht gelungen, genügend katechetisches Personal auszubilden. Ein Grund ist sicher, dass unser bisheriger Ausbildungsgang nicht mehr so ganz den Bedürfnissen unseres Zielpublikums und unserer Unterrichtsrealität entspricht.

Koch: Wir kennen ähnliche Herausforderungen. Die neue Ausbildung greift diese auf: Mit ihrer ökumenischen Ausrichtung, der geplanten Anbindung an ForModula – einen in der ganzen Deutschschweiz anerkannten Bildungsgang – sowie der Zertifizierung durch eduQua (Qualitätslabel der Erwachsenenbildung) entsteht eine qualitativ hochwertige, inhaltlich breit abgestützte und didaktisch fundierte Basisausbildung. Sie wertet den Beruf der Katechetin bzw. des Katecheten auf und bietet zugleich grosse Chancen für Zusammenarbeit, Austausch und gegenseitiges Verständnis – über konfessionelle und kulturelle Grenzen hinweg.

Matthias Willauer Honegger, Leiter Fachstelle Katechese

Interessiert?
Wir haben noch freie Plätze: www.kath-fr.ch/frimodula