Erstkommunion und Firmung in St. Paul
Immer wieder stellt sich die Frage, wie Menschen mit kognitiver Beeinträchtigung die Sakramente erleben und ob sie deren Bedeutung vollständig verstehen. Denn die Sakramente sind in erster Linie ein Geschenk der Gnade, das mit dem Herzen empfangen wird.
Wir durften in diesem Jahr mit grosser Freude sieben Schülerinnen und Schüler der Schule Les Buissonnets begleiten, die in der Kirche St. Paul in Freiburg die Erstkommunion und die Firmung empfingen. Die Kinder und Jugendlichen gehören verschiedenen Altersgruppen an und stammen aus Deutschfreiburg: aus Pfarreien Gurmels, Bösingen, Wallenbuch, St. Ursen und St. Antoni.
Unser Dekan P. Ludovic Nobel spendete den Kindern und Jugendlichen die Sakramente. Die Vorbereitung und Begleitung hatten die Katechetin Eva Marie Hug und Martina Vuk, die Leiterin der Behindertenseelsorge, übernommen. Für die besonders festliche Atmosphäre während der Feier sorgte die Musikgruppe Allegra mit ihrer musikalischen Gestaltung.
Die Feier der Erstkommunion und der Firmung lädt auch uns immer wieder neu ein, über die Bedeutung dieser Sakramente im eigenen Leben nachzudenken. Denn letztlich verstehen wir sie nur in dem Mass, in dem wir aus ihnen leben, sie im Alltag bezeugen und zulassen, dass sie unser Leben mit Freude, Hoffnung und neuer Kraft erfüllen.
Aus allen Pfarreien und Kirchgemeinden gibt es Delegierte für die Behindertenseelsorge. In Absprache mit ihnen setzen wir Projekte in den Pfarreien um. Falls Sie eine Frage oder Anregung zur Behindertenseelsorge haben, dürfen Sie sich gern an die delegierte Person Ihrer Pfarrei wenden. Die Delegierten aller Pfarreien und Kirchgemeinden treffen sich 1-2 Mal pro Jahr zu Weiterbildung und Austausch. Falls Sie gern mitarbeiten wollen, melden Sie sich gern bei der für den Bereich „Arbeit im Ehrenamt“ verantwortlichen Person Ihrer Pfarrei.
