Bildung und Begleitung

Da sein, wenn Worte fehlen

15. November 2026 14.00 - 16.00 Uhr

BZ Düdingen

Wenn die körperliche Heilung nicht mehr im Vordergrund steht, gewinnen psychosoziale und spirituelle Bedürfnisse an existenzieller Bedeutung.

Sicherheit und Würde bis zuletzt

Sterbende Menschen und ihre Angehörigen brauchen in dieser Phase, neben medizinischer Versorgung, emotionale Sicherheit, echte Präsenz und die Wahrung ihrer Autonomie.

Der Vortrag gibt Einblick in die psychosozialen Dimensionen der Sterbebegleitung.

Aufzeigen der nötigen Kompetenzen, um den komplexen emotionalen Herausforderungen am Lebensende professionell und menschlich zu begegnen.

  • Kommunikation in Grenzsituationen: Wie führen wir Gespräche über das Sterben, ohne auszuweichen?
  • Bedürfnisse erkennen: Nähe und Distanz, Autonomie und das Gefühl der Sicherheit individuell gestalten.
  • Emotionale Dynamiken: Umgang mit Angst, Wut, Trauer und unerledigten Lebensfragen – bei Patienten und Angehörigen.
  • Die eigene Rolle: Selbstreflexion und Psychohygiene für Begleitende.
  • Würde bewahren: Praktische Ansätze zur Unterstützung der Selbstbestimmung bis zuletzt.

Wer: Menschen, die für sterbende Menschen in Würde und Respekt «Da sein» möchten. Mitarbeitende aus Pflege, Sozialarbeit, ehrenamtliche Begleiter:innen, sowie Angehörige, die ihre Begleitkompetenz vertiefen möchten.
Wann: Sonntag, 15.11. 2026, 14.00 – 16.00 Uhr
Wo: BZ Düdingen, Freiburgersaal, Horiastrasse 1, 3186 Düdingen
Referentinnen: Irène Neuhaus, Anne-Christine Dölling
Kosten: freie Spende
Anmeldung: keine erforderlich, aber zu besseren Vorbereitung gerne an

Ihr Nutzen: Sie gewinnen Sicherheit im Umgang mit schwierigen Gesprächssituationen und entwickeln eine Haltung, die Sterbenden einen geschützten Raum für ihren individuellen Abschied bietet.